Entwurf und Interaktion

Letzte Woche war unser letzter Tag im Kurs Entwurf und Interaktion. Hier noch unser Fazit. Die Komplette Arbeit als PDF findet man am Ende dieses Eintrages

Fazit
Arbeitsprozess und Gruppendynamik
Anfänglich sollten wir einen urbanen Ort aussuchen, der rege belebt ist und durch seine Attraktoren und Distraktoren auffällt. Schrittweise haben wir den ausgewählten Standort analysiert und eine Intervention ausgearbeitet.
Durch die Höhen und Tiefen des gruppenorientierten Gestaltungsprozesses, haben wir viel über das Arbeiten im Team und über das Kombinieren unserer individuellen gestalterischen Potenziale gelernt.
Zurückblickend auf das Seminar fällt die Gewichtung dieser Arbeit auf den Arbeitsprozess und nicht auf das Endresultat selbst. Schlüsse und Zielsetzungen Ziel war es, sich den verborgenen Qualitäten bewusst zu werden. Des weiteren sollten die verschiedenen Bewegungsebenen sichtbar gemacht werden. Anhand diesen Vorgaben haben wir verschiedene Interventionen entworfen.
Die unterschiedlichen Ideen haben wir ausgewertet, neu zusammengestellt und auf das Wesentliche reduziert. Gefragt war eine Lösung, die durch ihre Einfachheit die alltäglichen Passanten erreicht. Unsere Lösung haben wir aufgrund von diversen Erkenntnissen während des Arbeitsprozesses erarbeitet. Unsere Idee bestand darin, diesen Raum den Menschen näher zu bringen, durch Verdeutlichung der bestehenden Objekte. Unsere Intervention hat die Menschen erreicht, indem diese mit ihren Blicken den Verbindungslinien folgten. Für Zukünftige Projekte würden wir gleich zu Beginn mehr auf die Aufgabenstellungen eingehen, anstatt uns von konkreten Ideen leiten zu lassen.

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Animationen unter Photoshop

Photoshop hat seit CS3 Animationen gelernt. Grund genug dies ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Sache ist im Grunde genommen recht simpel und intuitiv. Einfach ein Bild mit mehreren Ebene erstellen und “Extras – > Animationen” öffnen. Die gewünschten Ebenen beliebig lange ein- und ausblenden und als Film abspeichern.
Hier ein kleines Beispiel…
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Digitale Bildwelten

Im Rahmen des Photoshop Moduls Digitale Bildwelten habe ich eine kleine ICH Welt erschaffen.
Mit dieser kleinen Arbeit wollte ich wiedermal verschiedene Werkzeuge in CS3 testen. Aus mehreren Fotos habe ich jeweils mich ausgeschnitten und wieder als ein Bild zusammen gefügt. Für die Fotoarbeit hatte ich leider kein Stativ zur Verfügung was mir den Standpunkt der Kamera einschränkte.
Hier noch das fertige Bild.
Michael auf Treppe

Prototype bauen

Um den Standort genauer kennen zu lernen und eine Intervention direkt am Objekt planen und veranschaulichen zu können, bauten wir ein stark vereinfachtes Model aus Karton.

Mit Hilfe unseres 3D Objekts erkannten wir unseren Ort als eigenständige, kleine Welt in welche man eintritt und wieder austritt. Unsere Hypothese ist das die meisten Autofahrer und Passanten diesen speziellen Ort durchfahren ohne diesen Ort wirklich wahrzunehmen.
Mit unserer ersten Intervention versuchten wir herauszufinden ob wir die Personen subtil darauf hinzuweisen können, dass sie kurzeitig eine eigene Welt durchfahren.
Ideen welche auch den ganzen Durchgang als Aquarium darstellten wurden laut. Zumal Shell auf deutsch auch Muschel heisst.

Prototyp

Intervention Testlauf
Mit Karton und Spraydosen ausgerüstet sind wir zur Hardau gefahren.
Zuerst beobachteten wir die Reaktionen der Passanten auf einen Postkartenspender in der Durchgangspassage. Leider haben alle Passanten diesen ignoriert.

Als zweiten Schritt haben wir mit den Begriffen „Eintauchen“ und „Auftauchen“ gespielt. Zu unserem erstaunen brachten die Autofahrer unserer Intervention ein grosses Interesse entgegen. Die triviale visualisierte Botschaft der beiden Begriffe regten die Personen sichtlich zum nachdenken an. Leider konnten wir Gedanken der einzelnen Personen nicht auswerten.

Die 10 Ideen

Für die Ideenfindung sind wir in ein Cafe gegangen. Mit diesem Vorgehen wollten wir aus dem lauten Schulzimmer flüchten um uns in einer ruhigen und gemütlichen Umgebung kreativ zu entfalten. Für das zusammentragen von Ideen haben wir eine Art Kreislauf gebildet in der jeder der Reihe nach seine Ideen einbrachte. Alle Ideen haben wir aufgeschrieben ohne diese schon vorgängig zu kritisieren. Am Ende des Nachmittags suchten wir die 10 besten und unterschiedlichsten Ideen heraus. Die einzelnen Entwürfe haben wir unter uns aufgeteilt um für die Präsentation aufzubereiten. Leider haben wir dadurch die Qualitäten und kreativen Imputs eines Teams verloren und so kam es das uns die einzelnen Ideen beim nächsten Treffen schon nicht mehr so gut vorkamen.

Entspanntes Lernklima :-)
Erkenntnis nach der Präsentation
Weil uns unsere ersten Interventionsideen qualitativ nicht überzeugten, lösten wir uns nochmals von unserem Ort und unseren Ideen und begannen von aussen den Standort neu zu betrachten. Von der Distanz gesehen nimmt man den Ort kaum wahr weil die Hochhäuser stark dominieren. An diesem Punkt wollten wir ansetzen. Mit dieser neu gewonnener Distanz zum Ort, kamen wir auf neue Erkenntnisse.
Wir erkannten, dass an diesem Ort mit einer subtilen Form eine Intervention durchgeführt werden kann und der Raum nicht künstlich aufgeblasen werden muss. Das wesentliche an diesem Ort ist die Durchfahrt. Alles taucht ein und wieder auf. Alles befindet sich im Fluss.